Vorgehen bei Abparzellierungen von Gebäuden ausserhalb der Bauzone

Voraussetzung: Gebäude vorhanden, welche rechtmässig für nichtlandwirtschaftliche Zwecke genutzt werden => Nachweis durch BAB-Bewilligung (BAB = Bauten ausserhalb der Bauzone).

Umnutzung nach 01.01.1990 immer BAB-Bewilligung notwendig.

Falls Sie keine BAB-Bewilligung haben => Bauamt der Gemeinde kontaktieren => Nach Raumplanungsverordnung kann vom Bauamt eine vorläufige Beurteilung oder eine BAB-Bewilligung begehrt werden.

 

Parzellierungsvorschlag (Vertragsplan) durch Gemeindegeometer erstellen lassen => Kontaktieren Sie bitten den zuständigen Nachführungsgeometer der Gemeinde => Allenfalls Wegrecht und Wasserbezugsrecht im Vertragsplan einzeichnen lassen.

Bei einer Abparzellierung von mehr als 500 m2 ist vorgängig das Grundbuchinspektorat Graubünden zu konsultieren (Leiter Bodenrecht, Herr Florian Lütscher, 081 257 24 85).

 

Gesuch um Zerstückelung gemäss BGBB (Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht) einreichen => für Formular hier klicken

 

Falls sich Liegenschaft im Perimeter einer Güterzusammenlegung (Melioration) befindet => Gesuch um Zerstückelung einreichen => für Formular hier klicken

 

Danach kontaktieren Sie das Grundbuchamt für die Erstellung der notwendigen Dokumente.

 

Baurechte ausserhalb Bauzone: Für die Einräumung von Baurechten (auch Fläche < 2’500 m2) bedarf es immer einer BGBB-Erwerbsbewilligung (für LA-Bauten und NL-Bauten); hingegen entfällt eine Zerstückelungsbewilligung (KS 5/2015) sowie die Bewilligung des ALG betr. GZ-Grundstück. Verfügt der Veräusserer über ein LA-Gewerbe, ist das BGBB-Realteilungsverbot zu beachten.